Voigdehagen

 

Die Geschichte von Zitterpenningshagen und Voigdehagen ist sehr eng miteinander verknüpft. Beide Güter wurden bis 1945 vom Kloster zum Heiligen Geist verpachtet. Danach wurde im Zuge der Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone das Land enteignet und den sogenannten landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften zugeführt.

Bis zum 01.10.1928 war Voigdehagen ein eigenständiges Gut und gehörte zu den sogenannten Stralsunder Stadtdörfern. Seitdem gehört der Ort zu den südlichen Stadtteilen der Hansestadt. Die Stadt selbst hat den Ort bisher sehr stiefmütterlich behandelt, es gäbe vieles zu tun.

Voigdehagen selbst hat einen sehr idyllischen Charakter und ist geprägt vom Voigdehäger See und der Kirche.

Die Kirche ist zugleich auch das Highlight des Ortes. Sie war bis in das 18. Jahrhundert hinein die Mutterkirche der Stralsunder Pfarrkirchen. Von hier aus wurde kirchlicher Einfluss über die gesamte Stadt ausgeübt. In der Kirche befindet sich eine schwedische Patronatsloge aus dem Jahr 1725 und eine Buchholzorgel aus dem Jahre 1845.

Da die Geschichte von Voigdehagen sehr umfangreich ist, wurde die Geschichte des Ortes in mehrere Unterabschnitte unterteilt. Es ist nicht auszuschließen, dass die Geschichte noch weiter ausgebaut wird.

 

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Zeittafeln Voigdehagen

 

 

 

 

 

 

Geschichte der Orte in der Umgebung