Ökodorf Krummenhagen

 

Der Ort Steinhagen, zu dem das Ökodorf Kurummenhagen gehört,  ist eine Gemeinde südwestlich von Stralsund im Landkreis Vorpommern-Rügen. Die Gemeinde wird vom Amt Niepars mit Sitz in der Gemeinde Niepars verwaltet. Seit 1990 hat sich die Bevölkerung der Gemeinde mehr als verdoppelt.

Geografie und Verkehr

Steinhagen liegt zirka zehn Kilometer südwestlich der Stadt Stralsund und zehn Kilometer nördlich von Grimmen in einer waldreichen Umgebung. Im Norden grenzt die Gemeinde an den Borgwallsee, im Osten an das Feuchtgebiet und Gewässer Krummenhagener See. Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 194. Er ist auch über die Bundesautobahn 20 (Anschluss Grimmen-Ost) zu erreichen.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Negast (mit Pennin und Seemühl), Krummenhagen und Steinhagen.

Blick in die Gaststätte Rumpelstilz in Krummenhagen

Geschichte

Steinhagen kam mit dem Westfälischen Frieden von 1648 unter schwedische Herrschaft und 1815 kam Vorpommern zur preußischen Provinz Pommern.

Die gotische Backsteinkirche wurde vom benachbarten Kloster Neuenkamp (heute Franzburg) im 13. Jahrhundert errichtet und 1283 erstmals erwähnt. Von 1634 bis 1639 war Jakob Liefer Pfarrer der Kirche.

Die preußische Staatsdomäne wurde so seit 1819 bewirtschaftet. Es lebten 1871 nach der preußischen Volkszählung 126 Menschen auf dem 491 ha großen Gut. Das Gutshaus von 1898 wurde in der Amtszeit von Amtsrat Carl Gierke (1855–1909) errichtet. Es war nach 1945 Wohn- und Gemeindehaus. Seit 2004 ist das Gut privatisiert.

Die Gemeinde war bis 1952 Teil des Landkreises Franzburg-Barth und gehörte danach bis 1994 zum Kreis Stralsund im Bezirk Rostock.

In Steinhagen erfolgte durch seine Nähe zu Stralsund ein starker Wohnungsneubau. Von einst 1280 Einwohnern um 1990 stieg die Einwohnerzahl auf rund 2500.

Krummenhagen: Gut u.a. Besitz der Familie Justquinus von Gosen aus Stralsund (17. Jh.); später Domäne, die in den 1930er Jahren aufgesiedelt wurde. Das Gutshaus stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Krummenhagen entwickelte sich nach 1990 zu einem idyllischen, sehenswerten Ökodorf.

Negast, früher Nigas, bestand seit der Gründung des Klosters Neuenkamp um 1233.

(Quelle: Wikipedia, Steinhagen)

 

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