Neuzeit und 30 jähriger Krieg

 

1540

Das geistliche Lehen in der Marienkirche Kolberg und der Holkeskapelle ist ihnen erblich von Vincenz Holk, weiland Bürgermeister von Kolberg, der es als Brautschatz seiner Frau bekommen hatte, zugefallen. Dieses Patronatsrecht mit einem Hof in Lüdershagen, den zur Zeit Joachim Jacobus bewohnt und bebaut, verkaufen sie dem Stralsunder Bürgermeister Christoph Lorber, außerdem 2 Viertel Acker in Lüdershagen, die der Krüger Claus Schulte in Pacht hat, und in Zitterpenningshagen den Hof, den die Witwe von Pampow bewohnt und bebaut, mit hohem und niederen Gericht und allem Zubehör, für 1.000 Mark. Sie wollen ihm auch alle das Patronat betreffenden Urkunden und " wie dat obgemelte gud brutschattes wyse uth der stadt tom Stralesunde an sel. hern Vincencius Holk gekamen", übergeben. Es siegeln Peter Caryt, Caspar Sleff (mit dem Siegel des Laurenz), Johann Teslaff, Kanoniker an St. Nikolai in Greifswald, und Martin Soltwedel, Bürger von Stralsund.

 

1578

Vertrag des Olaf Lorber mit dem Kloster zum Heiligen Geist über den Verkauf seines Hofes in Zitterpenningshagen.

 

1621 - 1637

Eingabe der Amtsbrüder der Festbäcker über den Verkauf von Brot durch die Losbäcker und von den Bäckern anderer Städte in Stralsund.- Gesuch des Schulkollegiums um Erhöhung der Besoldung.

 

1628

Zitterpenningshagen fast wüst nach der Belagerung Stralsunds durch Wallenstein im 30- jährigen Krieg (1618-1648).

 

1635 - 1660

Zitterpenningshagen fast wüst nach dem nordischen Krieg.

 

1643

Bürgermeister und Rat der Stadt Stralsund geben dem Heilgeist- Hospital Dienste und Hebungen in den fast öden Dörfern Zitterpenningshagen, Wendorf und Teschenhagen gegen den Bauernhof in Prohn zum Tausch.

 

1666 – 1678

Verpachtung der Höfe in Voigdehagen und Zitterpenningshagen an Jochen Wrodow bzw. Niclas von Braun von 1666 - 1678

 

1675 - 1678

Zitterpenningshagen fast wüst nach der Belagerung durch den Groß- Kurfürsten, Friedrich Wilhelm von Brandenburg.

 

1684 – 1695

Verpachtung der Höfe in Voigdehagen und Zitterpenningshagen an Nicolaus Baumann von 1685 - 1695

 

1696

Ganz Zitterpenningshagen zum Heilgeistkloster zu Stralsund gehörig. Vormals gab es wenigstens 8 Höfe und nun nur noch eine Schäferei und zwei Katen.

 

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Auf der Seite Voigdehagen.de finden Sie eine ausführliche Erläuterung über die Schlacht von Voigdehagen. Die Geschichte der beiden Orte ist sehr Eng miteinander verbunden. Schauen Sie mal rein.