Voigdehagen - bis 18. Jahrhundert

 

12.09.1513

Überträgt als päpstlicher Deputierter zugleich mit dem Abt Heinrich von Neuenkamp zufolge der eingerückten Bulle Papst Leos X. d. d. Rom 1513 Mai 15 dem Abt die Untersuichung der Klage des Adligen (nobilis vir) Mathias Lubititz gegen die Schwestern Dorothea und Barbara Krantzen aus der Diözese Magdeburg und gegen das Urteil des Propstes Johann Pals des Klosters Neuwerk vor Halle, Augustinerordens, der zum einen zu einer anderen Diözese gehört hat und dann zu weit von dem Ort entfernt sei.

 

1558 – 1564

Ankündigung der Verleihung des theologischen Doktorgrades an den Superintendenten Jakob Runge in Gegenwart von Philipp Melanchton. Weiterhin kam es zu Verhandlungen über öffentliche Absolution und andere theologische Probleme. Ebenso zu einer  Visitation in Voigdehagen, Pütte, Prohn und Mohrdorf.

 

16. Jahrhundert

Besetzung der Stralsunder Kirchen und der Kirchen in Voigdehagen mit Pfarrern

 

1621 – 1637

Kaufvertrag zwischen der Stadt Stralsund und Maria Andrea, Witwe des Jacob Wessel, über das Wesselsche Haus am Alten Markt.

Es kam zur Verpachtung des Gutes Nisdorf an Franz Cornelius, Jacob Harcken, Magnus Schadeloken, Cornelius Frantzen, Danckwart Frantzen, Johann Clausen und Dinnies Holsten und ebenso zur Verpachtung der unbesetzten Höfe in Voigdehagen, Teschenhagen, Zitterpenningshagen, Ahrendsee und von Diensten in Wendorf durch die Provisoren des Heilgeistklosters an Johan Horn und Jochim Boistern.

 

1622 – 1644

Verpachtung von Voigdehagen und Andershof

 

1623

Verpachtung der Bauernhöfe zu Voigdehagen und Andershof durch das Provisorat des Klosters zum Heiligen Geist an den Stralsunder Bürger Gervinus Hasert


1648

Beginn des Wiederaufbaus der zerstörten Dörfer Voigdehagen, Zitterhagen (jetzt: Zitterpenningshagen), Wendorf und Ahrendsee


1665 – 1670

Bitten von Pächtern des Klosters St. Annen und Brigitten zu Stralsund um Ermäßigung oder Erlass der Pachtsumme

 

1665 – 1793

Reparatur der Wege bei Voigdehagen, Devin, Andershof und Teschenhagen

 

1693

Klage des Amtes der Leineweber gegen den Soldaten Andreas Starke wegen Wegführens eines Webertauws (Webertau = Webstuhl) nach Voigdehagen und wegen Eindrangs

1715

Loskaufbrief für Katharina Maria Schier aus Voigdehagen


1720 – 1731

Abrechnung mit dem Pächter von Voigdehagen, Karl Albert Richter, für die Pachtzeit 1720 - 1731 
 

1721 – 1752

Instandsetzung des Zipker Dammes, der Wege in Brandshagen, Teschenhagen, Ahrendsee, Voigdehagen und des Weges nach Barhöft.- Aufteilung der instandzusetzenden Straßenabschnitte auf die Gemeinden.- Übersicht über die von Dörfern zur Verfügung gestellten Wagen und Personen für die Instandsetzung des Miltzower Weges.- Berichte über durchgeführte Arbeiten bei der Instandsetzung der Wege, Straßen und Brücken.- Bericht des Postmeisters aus Barth über den Zustand des Post- und Landweges zwischen Barth und Stralsund.- Kostenanschlag für den Neubau des Miltzower Dammes.- Anordnung des schwedischen Generalstatthalters und der Regierung zur Instandsetzung der Straßen, Wege und Brücken


1723

Klage des Pastors Theophil Weigel in Voigdehagen gegen das Kloster wegen Einengung der Pfarrgrenzen


1732 – 1738

Verpachtung der Höfe Zitterpenningshagen und Voigdehagen an Karl Albert Richter bzw. Paul Döhne von 1732 - 1738


1733 – 1735

Veränderung der Dienste der Kätner in Andershof und Voigdehagen

 

1736 -1737

Klage des Pastors Johann Theophil Weigel zu Voigdehagen gegen die Provisoren und Administratoren des Klosters zum Heiligen Geist in Stralsund wegen verübter Gewalttätigkeiten des Pächters Paul Döhn zu Voigdehagen.

 

1738 – 1754

Verpachtung der Höfe Voigdehagen und Zitterpenningshagen an Paul Döhn von 1738 - 1754

 

1741 – 1779

Darlehen an Stralsunder Bürger.- Kassenübernahme von Pastor Droysen, Voigdehagen, durch dessen Nachfolger Pastor Friedrich Susemihl.

 

1745 – 1762

Verhandlungen mit dem Pächter Paul Döhn zu Andershof und Voigdehagen wegen der Viehseuche und Vertragsverlängerung bis zum Jahre 1764, desgleichen Übertragung des Kontraktes auf N. P. Schultz

 

1746 – 1792

Grenzregulierungen zwischen Voigdehagen und Wendorf


1759 – 1760

Entschädigung des Pächters von Andershof und Voigdehagen, Paul Döhn, für erlittene Kriegsschäden


1764 – 1769

Verpachtung der Güter Voigdehagen und Zitterpenningshagen an Bogislaw Schulz von 1764 - 1769

 

1771 – 1776

Ausbesserung der Wege und Brücken bei Voigdehagen, Andershof, Negast, Langendorf und hinter dem Köpfenberg

 

1773

Abschrift der Kirchenmatrikel von Voigdehagen aus dem Jahre 1773

 

1776 – 1777

Streitigkeiten der Bauern in Voigdehagen mit dem Pächter Bogislaw Schulz wegen der Hofdienste 1

 

1790

Legung eines Weges über die Heide von Wendorf und Voigdehagen durch den Kapitän von Born zu Zarrendorf für seine Torffuhren

 

1792 – 1794

Übertragung des Pachtvertrages über Voigdehagen auf Ewald Lösewitz


1793 – 1808

Verpachtung der Güter Voigdehagen, Zitterpenningshagen und Wendorf an Karl Döhn


1797 – 1807

Übertragung des Pachtvertrages über die Güter Zitterpenningshagen, Voigdehagen und Wendorf von Karl Döhn auf seinen Sohn Julius August Döhn


1798 – 1799

Klage der fünf Katenleute in Wendorf, Peters, Brinkert, Kröger, Möller und Murk, gegen den Pächter Döhn in Voigdehagen und Wendorf wegen Beeinträchtigung ihres Besitzes


1799

Übergabe von Wohnhaus, Scheune und Mühle in Voigdehagen (jetzt: Gemeinde Stadt Stralsund) durch den Eigentümer Müllermeister Johann Christoph Winter an seinen Sohn Nicodemus Jacob Winter

 

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Zeittafeln Voigdehagen

 

 

 

 

 

 

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