20. Jahrhundert - Weg in die Moderne

 

1903 – 1905

Grenzregulierung zwischen Försterhof und Zarrendorf

 

1910 – 1931

Verpachtung des Gutes Zitterpenningshagen an Max Straßenburg bzw. Karl Krause und Otto Peters von 1910 - 1931

 

1912 - 1935

Bau einer Kunststraße von Elmenhorst über Alt- Zarrendorf, Wendorf und Voigdehagen nach Stralsund an Zitterpenningshagener Grenze entlang.

 

1920er bis Anfang der 1930er Jahre

Bau und Betrieb einer Windkraftanlage zur Stromversorgung des Ortes. Großräumiger Anbau von Spargel am östlichen Ortsrand auf dem geeigneten, sandigen Boden.

 

1922 – 1928

Erlass eines Statuts für die Aufbringung der Kosten zur öffentlichen Armenpflege im Gutsbezirk Zitterpenningshagen

 

1927 - 1936

Bildung einer Wassergenossenschaft in den Gemarkungen Alt- Zarrendorf, Neu- Zarrendorf, Andershof und Zitterpenningshagen.

 

1924 – 1931

Verhandlungen zwischen der Luft-Fahrzeug-Gesellschaft mbH Werft Stralsund und dem Stralsunder Rat über den Bau eines Flugplatzes bei Zitterpenningshagen

 

1931 - 1944

Verpachtung des Gutes Zitterpenningshagen an Paul Mohr von 1931 - 1944

 

1935 - 1946

Verpachtung einer Kiesgrube in der Feldmark des Gutes Zitterpenningshagen an Otto Urban aus Andershof

 

1936 – 1939

Verpachtung einer Kiesgrube in der Feldmark des Gutes Zitterpenningshagen an Friedrich Howe aus Neu-Zarrendorf

 


1937 - 1946

Verpachtung des Geländes aus der Feldmark der Güter Försterhof und Zitterpenningshagen zu Siedlungszwecken.

 

1938 - 1941

Umschulung der Kinder von Zitterpenningshagen nach Voigdehagen

 

1945 - 1946

Fortlaufender Niedergang des Ortes Zitterpenningshagen, sowohl hinsichtlich der Bausubstanz, wie auch des Umfeldes.

 

Ende der 1940er Jahre

Die beiden Gutsscheunen, eine Mühle, ein Schafstall und ein weiteres Gebäude wurden abgerissen. Im gleichen Zeitraum wurde der Ort an das Straßennetz angeschlossen. Die Einwohnerzahl von Zitterpenningshagen stieg durch den Zuzug von Kriegsflüchtlingen, insbesondere aus den ehemaligen Ostgebieten stark an.

 

1946 - 1957

Sitz der Gemeindeverwaltung von Wendorf im Gutshaus von Zitterpenningshagen. In dieser Zeit wurde massive Umbauten im Gutshaus vorgenommen.

 

1960er

Es wird eine Spurplattenstraße nach Teschenhagen und Wendorf gelegt. Diese Straße ist heute zwar noch befahrbar, führt aber nicht mehr nach Wendorf, denn der Bahnübergang wurde geschlossen. Allerdings können Sie diesen Weg nutzen, wenn Sie in die Försterhofer Heide wollen.

 

1970er

Umfangreicher Kiesabbau im Umfeld von Zitterpenningshagen, der bis heute andauert. Viele ehemalige Abbaugebiete wurden mittlerweile aber der Natur zurückgegeben und so kann sich die Landschaft immer weiter erholen.

 

1986 - 1990

Eine Tischlerei und ein Ing.- Büro für Baugrunduntersuchungen siedelten sich in den ehemaligen Katenwohnungen an. Damit erfuhr zumindest ein Teil der Bausubstanz und der Grundstücke eine Erhaltung und Modernisierung. (ehemalige Witwenkaten)

1995

Anschluss an das zentrale Trinkwassernetz mit dem Wasserwerk Lüssow. Die vorhandenen Brunnen wurden stillgelegt.

 

nach oben 

ins 19 Jahrhundert         Entwicklung heute

 

20. Jahrhundert

 

 

 

Kategorien der Geschichte des kleinen Ortes

 

 

 

 

 

 

 

 

Das 20. Jahrhundert ist geprägt vom Auf- und Niedergang des Dorfes. Während bis 1945 der Ort im großen und ganzen zum Heilgeistkloster in Stralsund gehörte und von Gutspächtern ordentlich gepflegt wurde, verfiel der Ort zu DDR Zeiten zusehends. Erst nach der Wende, mit dem Wiederaufbau und der Sanierung von den Witwenkaten und der Entstehung des Findlingsgartens, erholte sich der Ort wieder.